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Olaf Seehase aus Irndorf:
Was sind die “100-Fallennächte”?
Die 100 Fallennächte kommen aus dem Bereich Natur/Tierwelt. Speziell aus der Welt der Kurzschwanzmäuse:
Auch wenn die Populationsdichten der Kurzschwanzmäuse erwartungsgemäß vom Frühjahr zum Spätsommer hin angestiegen sind, liegen die Werte doch deutlich unter denen der beiden vorangegangenen Jahre, so dass insgesamt von einer weniger kritischen Situation ausgegangen werden kann. Da gerade bei Mäusen die Populationsdichte kleinräumig stark schwanken kann, sind auf Einzelflächen kritische Dichten nicht auszuschließen, so dass in jedem Fall Überwachungsmaßnahmen notwendig sind. Auch auf den oben dargestellten Probefangflächen im Rev. Gotha wurde trotz extrem niedriger Ausgangsdichten im April die Bekämpfungsschwelle von ca. 10 Kurzschwanzmäusen pro 100 Fallennächte (FN) bis zum September wieder erreicht.
Quelle: thueringen.de
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Christian Hautz aus Neunkirchen:
Was ist eine Knebelmutter?
Eine Mutter die mit Hilfe eines Stabes zur Hebelverlängerung zugezogen wird.
Link: vba-edelmann.com
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Matthias Engel aus Henningsdorf:
Was ist ein so genannter “Bayernbruch”?
Ein Begriff aus der Welt der Briefmarken. Früher mussten die Druckstöcke mit sehr hohem Druck aufs Papier gepresst werden, damit die Farbe nicht verläuft. Durch den Hohen Druck kam es zu Bruchlinien auf den Briefmarken. Diese Bruchlinien nennt der Briefmarkensammler Bayernbruch.
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Jaqueline Straumann aus Weingarten/Schweiz:
“Was ist eine Spinnerkappe?”
Die Spinnerkappe scheint ein Produkt aus dem Flugzeugbau (auch Modellbau) zu sein. Die Abdeckung an der Spitze eines Propellers (dem Spinner) wird Spinnerkappe genannt.
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Heike Forsbach aus Neukassel / Uckendorf:
“Was ist das Klaviertastenphänomen?”
Eine weitere häufige Verletzung ist die Schultereckgelenksprengung (ACG-Sprengung). Dabei kommt es unfallbedingt zu einem Zerreisen der Bänder des Schultereckgelenkes. Durch den Muskelzug wird das äußere Schlüsselbeinende nach oben gezogen und es bildet sich unter der Haut eine Stufe zwischen Schlüsselbeinende und Schulterhöhe (Acromion). Auf diese Stufen kann man drücken und ein typisches Klaviertastenphänomen auslösen, was beweisend für eine vollständige Zerreisung der Bänder steht.
Quelle: http://www.dr-gumpert.de/html/schluesselbein.html
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Helge Lange aus Hamburg:
“Ab durch die Mitte” - woher kommt diese Redensart?
Ab durch die Mitte!: wegtreten!, voran!, marsch!; stammt aus dem Spießrutenlaufen. Auf diesen Befehl hin wurde der Delinquent durch die Mitte der aus zwei Gliedern Soldaten gebildeten Gasse getrieben. Der Ausdruck, seit Anfang des 19. Jahrhunderts aus Kassel, dem Rheinland und dem Vogtland bezeugt und besonders bei Soldaten, Sportlern und Schülern verbreitet, kann auch den Regieanweisungen von Bühnenstücken entnommen worden sein in der heutigen Bedeutung ‘verschwinde!’.
Quelle: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten: ab, S. 1 ff.Digitale Bibliothek Band 42: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten, S. 149 (c) Verlag Herder
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Louise Bär aus Kirchehrenbach in Bayern:
“Was ist ein Kollektivschweller?”
Beim Kollektivschweller handelt es sich um ein Teil einer Kirchenorgel. Ein Bauteil um mehrere Schwellkästen gemeinsam zum schwellen zu bringen und damit mehrere Töne gleichzeitig zu verändern.
Das Schwellwerk
Da jede einzelne Pfeife stets mit dem gleichen Luftdruck gespielt wird, kann ihre Lautstärke auch nicht verändert werden. Seit dem 17. Jh. werden daher viele Orgeln mit Schwellwerken ausgerüstet. Dabei sind einige Register in einen Schwellkasten (eine Art “Schrank mit Türen”) eingebaut. Diese Jalousien können vom Organisten während des Spielens vom Spieltisch aus mit einem Pedal geöffnet und geschlossen werden. Dadurch steigert oder verringert sich die Lautstärke dieses Teilwerks.
Werden die Lamellen beim Spielen langsam geöffnet oder geschlossen, dann entsteht eine Steigerung (Crescendo) bzw. eine Absenkung (Decrescendo) der Lautstärke. Geschlossene oder teilgeöffnete Lamellen erzeugen eine Echo- oder Fernwirkung. Ähnliche Effekte erzielt man auch mit Progressivschweller oder Roll- und Kollektivschweller.
Manche Orgeln verfügen über mehrere solch schwellbarer Teilwerke, deren Jalousien unabhängig voneinander aktiviert werden können. Somit kann die klangliche Vielfalt, die erst durch das gleichzeitige Zusammenspielen mehrerer Register entsteht, auch in gemäßigter Lautstärke vollständig ausgenutzt werden.
Viele Orgelpartituren enthalten daher Passagen, die speziell die besonderen Möglichkeiten und Eigenschaften der Schwellwerke ausnutzen.
Quelle: http://homepage.internet.lu/absolute3/orgel/orgel.htm
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